Weingut Rolf Simon, Bad Sobernheim-Steinhardt, Nahe-Wein direkt vom Winzer

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Interessantes zum Wein


Gesundheit und Wein

"Weintrinker leben länger", sagen die Ernährungswissenschaftler. Dass ein bis zwei Gläser Wein pro Tag nicht nur das Wohlbefinden erhöhen, sondern auch vor Krankheiten wie dem gefürchteten Herzinfarkt schützen können, ist nicht nur eine historische Wahrheit, sondern auch durch moderne wissenschaftliche Untersuchungen mehrfach belegt. So ist die Herzinfarktrate bei moderaten Weintrinkern niedriger als bei "Vielkonsumenten", aber auch - und das ist das Erstaunliche - als bei den Abstinenzlern. Ebenfalls wirkt sich Wein positiv auf die Darmflora aus.

Kristalle im Weinglas

Wenn Sie in der Flasche, am Korken oder im Glas kleine weiße Kristalle entdecken, erschrecken Sie nicht. Freuen Sie sich lieber. Denn diese Kristalle sind der beste Beweis für die Güte Ihres Weines. Nur Weine, die neben vollreifer Güte einmal viel Säure-Anteile enthielten, können diese Weinstein-Kristalle bilden.

Wie Wein am besten gelagert wird

Ideal für die Lagerung von Weinen ist ein dunkler, kühler Raum mit etwas feuchter Luft und einer möglichst gleichbleibenden Temperatur zwischen 8° und 12° C oder 10° bis 15° C, wenn Rotwein dabei ist. Wärme und Licht schätzen Weine nicht. Auch sollte man sie nicht in der Nähe von Lebensmitteln oder anderen Waren lagern, die starke Gerüche abgeben. Denn Weine "atmen" durch die Korken und neigen dazu, Gerüche aufzunehmen. Wenn Sie keinen Keller oder andere Lagermöglichkeiten haben, die diese Bedingungen erfüllen, sollten Sie auf jeden Fall einen Ort wählen, der nicht allzu starken Temperaturschwankungen ausgesetzt ist. Vielleicht einen Schrank in der Diele? Warme Stellen in der Küche oder helle, luftige Plätze in Fensternähe sind jedenfalls nicht zu Empfehlen.

Die Qualitätsgruppen

Jede Flasche Deutscher Wein ist klar und unmißverständlich gekennzeichnet:

  • als deutscher Tafelwein/Landwein,
  • als Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete
  • oder als Qualitätswein mit Prädikat

Hiermit differenziert das deutsche Weinrecht, anders als die EU-Verordnungen, die generell nur zwischen Tafelwein und Qualitätswein unterscheiden. Und noch etwas ist anders: z.B. erfolgt in den Nachbarländern die Qualitätseinordnung im wesentlichen durch die Einteilung der Weinbergsflächen in "Tafelweinflächen" und "Qulitätsweinflächen".

Bei uns müssen zusätzlich auch die Weinberge zum Anbau bestimmter Sorten zugelassen sein. Die Einreihung der konsumreifen Weine in die Güteklassen erfolgt erst nach Anerkennung durch die zuständige Behörde. Dieses Prinzip gilt nach System und Umfang als einmalig.

Deutscher Tafelwein

Deutscher Tafelwein muß ausschließlich aus im Inland zugealssenen Rebsorten stammen. Es sind einfache, bekömmliche und erfrischende Schoppenweine, die aus einem von fünf Tafelweingebieten kommen.

Deutscher Landwein

Deutscher Landwein ist eine gehobene Stufe des Tafelweines. Es sind herzhafte und frische Weine mit etwas mehr Körper und Charakter als einfache Tafelweine. Beim Landwein muß auch die Landschaft, aus der die Trauben stammen, angegeben sein. Trocken oder halbtrocken kommt dieser Wein aus einem von 19 Landweingebieten, von denen jedes seine besondere Eigenschaft hat. Je nach Jahrgang entfallen nur zwischen 2-4 % auf deutsche Tafel- und Landweine.

Qualitätswein / Qualitätswein b.A.

"Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete" - auch kurz QbA genannt - ist die Kategorie, zu der die meisten deutschen Weine gehören. Ein QbA darf nur aus einem einzigen der 13 bestimmten Anbaugebiete Deutschlands stammen. und er muß die typischen Merkmale seines Anbaugebietes aufweisen, wenn er die amtliche Qualitätsweinprüfung bestehen will, zu der jeder QbA - im Unterschied zum Tafel- / Landwein - anzustellen ist. Denn erst aufgrund des Prüfungsbescheides darf die Bezeichnung QbA auf dem Etikett erscheinen. Qualitätsweine dürfen, ebenso wie französische A.C.-Weine, angemessen angereichert sein.

Die schlichten Qualitäsweine werden, ebenso wie die Landweine, von den Winzern selbst als täglicher Schoppen genossen. Auch bei den geübten Weintrinkern wird diese Gewohnheit zunehmend beobachtet.

Prädikatswein / Qualitätswein mit Prädikat

Qualitsweine mit Prädikat, oft auch nur Prädikatsweine genannt, sind eine deutsche Besonderheit. Im Gegensatz zu Tafelwein und Qualitätswein b.A. dürfen Prädikatsweine nicht angereichert sein. Für sie gelten daher auch die höchsten Anforderungen in der Qualitätsprüfung hinsichtlich Sortenart, Reife, Harmonie und Eleganz. Diese Weine werden ja nach Reifegrad (Mostgewicht/Oechsle) und der Leseart mit einem Prädikat ausgezeichnet (Kabinett, Spätlese, Auslese).

Die Weinarten

Das deutsche Weingesetz unterscheidet mehrere Weinarten. "Art" bezieht sich auf die Farbe des Weines oder auf die Art der Produktion

  • Weißwein - aus weißen Trauben
  • Rotwein - aus roten Trauben, die rot gekletert werden, um die Farbe zu erhalten
  • Rosé - aus roten Trauben, die aber hell - also gleich - gekeltert werden. Die Farbe ist daher blaßrötlich. Weinherbst ist ein Rosé, der nur aus einer einnzigen Rotweinrebsorte besteht, und es muß immer ein Qualitätswein oder Prädikatswein sein.

 

Weingut Rolf u. Christine Simon, Kreuznacher Str. 21, 55566 Bad Sobernheim